MY NAME IS ALBERT AYLER

Musik-Filmprogramm
27. August 2010
/ Freitag
Dachterrasse des Museum Ludwig / Heinrich-Böll-Platz / Köln


MUSIK-FILMPROGRAMM
Einlass ab 2o Uhr
Einführung durch den Regisseur Kasper Collin: 21 Uhr
Filmende mit Musik: 22:45 Uhr
Bei Regen: Kino im Museum Ludwig
Eintritt: 5 EUR

My Name is Albert Ayler
Regie: Kasper Collin / Dokumentarfilm, Schweden 2005 / 79 Min. / OmU

ALBERT AYLER – dieser Saxophonist hatte eine Kraft wie nur wenige Musiker. Er konnte sein Instrument schreien, heulen, flehen, triumphieren lassen. Albert Ayler war kein Virtuose, er war Visionär und Verkünder. Sein „horn“, sagte er, sei seine erste Geliebte gewesen. Er schätzte die Musik von Charlie Parker und John Coltrane und kannte also dieRichtung. Aber seine Ideen entstanden unabhängig von der Szene und mussten sie überraschen. Coltrane bewunderte und förderte ihn, hielt ihn aber für verrückt. Kasper Collin zeichnet dieses Leben mit hinreißenden Live-Aufnahmen nach und zeigt bewegende Statements des Vaters, von Verwandten, Weggefährten und Ayler selbst. Ein Teil der Geschichte spielt in Skandinavien, denn der Free Jazz war in den USA den meisten zu frei. Zu Wort kommt auch Donald Ayler, der kleine Bruder, der bald zur Band gehörte, aber an einer Psychose erkrankte. Albert Ayler, bis heute mehr ein Geheimtipp als ein Erfolg, setzte seinem Leben mit 34 Jahren ein Ende; er ging in der Nähe der Freiheitsstatue ins Wasser.

„A CAUSE FOR REJOICING“ – The New Yorker // „AN EXTRAORDINARY PORTRAIT OF AN EXTRAORDINARY MUSICIAN“ – Sight & Sound // „ONE OF THE MOST STARKLY BEAUTIFUL AND MOVING DOCUMENTARIES EVER MADE ABOUT A JAZZ MUSICIAN“ – Jazz Times // „BRINGS AYLER BACK TO LIFE“ – Village Voice // „HIS MUSIC, WHICH THIS FILM WILL MAKE YOU RUN OUT AND HEAR, IS THE SOUND OF A PACK OF LIONS UNLEASHED.“ – Daily Telegraph // „ONE OF THE TEN BEST FILMS OF 2007 – Jason Solomons, The Observer // „AN EXCELLENT DOCUMENTARY FILM … ABOUT ARTISITIC INTEGRITY IN THE FACE OF
POVERTY AND OF COMMITMENT TO A MUSICAL VISION“ – The Guardian // „A TRIUMPH … TURNING AYLER’S SHORT TURBULENT LIFE INTO A COMPELLING NARRATIVE.“ – Sight & Sound // „KASPER COLLIN’S EXCELLENT DOCUMENTARY“ – Time Out London (Critics‘ Choice!) // „PUTS MOST LATTER-DAYS DOCUMENTARIES ABOUT CULT MUSICIANS TO SHAME.“ – New York Sun // „A GORGEOUS PORTRAIT“ – Variety

Wir freuen uns, dass der Autor und Regisseur Kasper Collin bei uns zu Gast sein kann, um seinen Film „My Name is Albert Ayler“ persönlich vorzustellen.

Das Filmprogramm wurde von Frank Dommert / a-Musik in Zusammenarbeit mit dem Museum Ludwig, Köln gestaltet.

www.mynameisalbertayler.com

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reiheM wird initiiert durch Mark e.V. und gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln und gefördert durch den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen.