{"id":523,"date":"2005-01-20T11:00:38","date_gmt":"2005-01-20T10:00:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.reihe-m.de\/con\/?p=523"},"modified":"2019-07-11T12:46:21","modified_gmt":"2019-07-11T11:46:21","slug":"cecil-taylor-ou-la-decouverte-du-free-jazz%c2%a0","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.reihe-m.de\/?p=523","title":{"rendered":"Cecil Taylor ou la d\u00e9couverte du free jazz\u00a0"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><em>Luc Ferrari &amp; G\u00e9rard Patris: Les grandes r\u00e9p\u00e9titions<\/em><br \/>\nDie Generalproben \/ Die gro\u00dfen Wiederholungen<br \/>\n<em> <!--more--><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><br \/>\nCecil Taylor in Paris<br \/>\n<em> F\u00a0 \/ 1968 \/\u00a0 30 Min. \/ Prod. ORFT, dt. Fassung<\/em><br \/>\n<em>Dokumentarfilm<\/em><\/p>\n<p>Regie: G\u00e9rard Patris<br \/>\nProduzent: Luc Ferrari<br \/>\nmit:\u00a0 Cecil Taylor<br \/>\nErstaustrahlung:\u00a0 28.07.1968 \u2013 Kanal: 1 (ORTF)<\/p>\n<p>Produktion:\u00a0 Franz\u00f6sische Rundfunk- und Fernsehgesellschaft ORTF<br \/>\nParis \u2013 1968<\/p>\n<p><em>Die Reihe \u201eGeneralproben\u201c hat sich zum Ziel gesetzt, das g\u00e4ngige Muster einer Musiksendung zu erneuern, indem sie das Publikum in das Abenteuer einer Probe einbezieht. Die Probe zu einem Musikst\u00fcck stellt im Grunde ein Drama dar, denn es vollzieht sich w\u00e4hrenddessen eine wahre Entwicklung. Das Publikum kann \u2013 geleitet durch die Anwesenheit, die Erl\u00e4uterungen, die Anspr\u00fcche des Dirigenten und mitunter auch des Komponisten \u2013 an diesem \u201eAufbauen\u201c von Musik teilnehmen und dringt auf diese Weise in die Sprache des St\u00fccks selbst ein.<\/em><\/p>\n<p>F\u00fcr Cecil TAYLOR, einen der wichtigsten schwarzen amerikanischen Pianisten des Free Jazz, gibt es zwei Arten von Studium: das akademische\u00a0 &#8211; und dasjenige, das man an den ganz gew\u00f6hnlichen Orten \u201eauf der andern Seite der Bahngleise\u201c erh\u00e4lt, wo es keine Konservatorien gibt. Dies sind die Orte, aus denen Cecil TAYLOR schon seit fr\u00fchester Jugend seine Inspirationen gesch\u00f6pft hat; in den heruntergekommenen Vorstadtvierteln von Boston hat seine Musik ihre Wurzeln.<\/p>\n<p>G\u00e9rard PATRIS und Luc FERRARI haben ihn w\u00e4hrend seines Pariser Aufenhalts in den gro\u00dfen S\u00e4len eines ganz besonderen Hotels an der Place des Vosges getroffen und gefilmt.<br \/>\nZusammen mit einigen Musikern \u2013 dem Bassisten Ron SILVA, dem Saxophonisten Jimmy LYONS und dem Schlagzeuger Andrew CYRILLE \u2013 jammt er auf der Suche nach musikalischen Themen und Variationen. Die \u201eNoten\u201c, die sie spielen, entziehen sich aller vorgegebenen musikalischen Form. Ihre Musik wird genau in dem Augenblick verwirklicht, in dem sie erdacht wird. Sein Instrument, ein Klavier, auf dem er wild spielt und dem er die seltsamsten Kl\u00e4nge entlockt, ist f\u00fcr Cecil TAYLOR nur ein Werkzeug, um in einer eigenen Sprache seine W\u00fcnsche und Leiden auszudr\u00fccken; \u201edie Musik kommt von innen\u201c. Cecil TAYLOR lehnt die westlichen Musiker, ob klassisch, ob modern, ab: \u201eSie stammen nicht aus unserer Community\u201c, \u201enotierte Musik spaltet die sch\u00f6pferischen Energien\u201c, \u201edie Musik ist dazu da, gespielt und geh\u00f6rt zu werden\u201c.\u00a0 Aber er erkennt Strawinski das Verdienst zu, die Note als einziges Symbol f\u00fcr den musikalischen Klang \u00fcberwunden zu haben.<br \/>\n\u201eZiel ist die Leidenschaft\u201c, hei\u00dft es in einem Gedicht von Cecil TAYLORS Komposition \u201eambitus\u201c.<\/p>\n<p>Hinter der Musik, den Gedichten, den Statements von Cecil TAYLOR zeichnet sich die Problematik des schwarzen Amerika ab, \u201ees gibt da eine Barriere, von ihr allein spreche ich\u201c.<\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[130],"tags":[],"class_list":["post-523","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-130"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.reihe-m.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/523","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.reihe-m.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.reihe-m.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.reihe-m.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.reihe-m.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=523"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.reihe-m.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/523\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3860,"href":"https:\/\/www.reihe-m.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/523\/revisions\/3860"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.reihe-m.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=523"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.reihe-m.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=523"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.reihe-m.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=523"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}