some handmade electronic music


24. Oktober 2013
/ Donnerstag / 20 h
Kölnischer Kunstverein

Nicolas Collins
Peter Behrendsen
David Tudor

 

 

Eintritt: 10 EUR / erm. 8 EUR

Programm
#1 Peter Behrendsen
TSCHUON
Peter Behrendsen, Elektronik
Harald Muenz, Stimme

#2 Nicolas Collins
PEA SOUP
Nicolas Collins, Live Elektronik
Georg Wissel, Klarinette

#3 David Tudor
Rainforest II
Peter Behrendsen und
Nicolas Collins, Live Elektronik

Zwei Altmeister der Strommusik, Nicolas Collins und Peter Behrendsen, langjährige Freunde und zum ersten Mal zusammen auf der Bühne, spielen eigene Stücke und ein Werk ihres gemeinsamen Referenzpunktes David Tudor.
Das Konzert rückt dabei bewusst den Komponisten Nicolas Collins in den Mittelpunkt, der hauptsächlich dafür bekannt ist, mit seinem Buch „handmade electronic music“ den Begriff des „hardware hacking“ auch akademisch hoffähig gemacht zu haben.
„Pea Soup“, noch während Collins Studienzeit bei Alvin Lucier entstanden, ist ein Klassiker der Live Elektronik. Ein Instrumentalist spielt in dem Eigenleben eines komplexen, sich selbst steuernden Feedbacknetzwerks.
Eine Hommage an John Cage ist das Stück „Tschuon“ von Peter Behrendsen. Mittels Zufallsoperationen und elektronischen Verfahren wird ein Text des Philosophen Dschuang Tse fragmentarisiert.
In „Rainforest II“ aus der gleichnamigen Werkreihe von David Tudor fungieren Objekte als mechanische Filter. Durch Transducer werden sie in Klangresonatoren und Lautsprecher verwandelt.

Künstlerinformationen:
Nicolas Collins hat in zwei viel beachteten Büchern und unzähligen Workshops der kreativen Aneignung von scheinbarem Elektronikschrott und Spielzeug akademische Weihen verliehen. Collins ist Professor am School of the Art Institute of Chicago und hat eine Vielzahl von humorvollen und überraschenden Werken in allen Genres der Musik und Klang-/Medienkunst geschaffen. In Köln wird er zusammen mit seinem langjährigen Freund Peter Behrendsen auftreten.
www.nicolascollins.com

Peter Behrendsen ist Performer neuer und alter Kompositionen der experimentellen Live-Elektronik. Er beschäftigt sich als Rundfunkautor, Veranstalter und Performer mit der „Archäologie der experimentellen Live-Elektronik“. Wesentlich beeinflusst wurde er durch die Ästhetik und die Arbeiten von John Cage, Alvin Lucier, Jackson Mac Low, Gerhard Rühm und David Tudor, mit denen er mehrfach zusammengearbeitet hat.


reiheM – Konzertreihe für Gegenwartsmusik, Elektronik und neue Medien wird veranstaltet von Mark e.V. und gefördert durch das Kulturamt der Stadt Köln und vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

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